Auch für 2013 ist ein „Trauermarsch“ in Remagen angemeldet, für den 23. November. Der Aufmarsch findet seit 2009 jährlich statt und hat sich zum größten Naziaufmarsch in Rheinland-Pfalz entwickelt.

Transparent

Am trauern? Neonazis beim “Trauermarsch” in Remagen

Im letzten Jahr haben rund 160 Neonazis den Weg ins nördliche Rheinland-Pfalz gefunden. Bis 2011 organisierte das Aktionsbüro Mittelrhein den Aufmarsch. Mitglieder der Kameradschaft müssen sich jedoch seit August 2012 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung vor dem Landgericht in Koblenz verantworten. Im letzten Jahr übernahmen daher Neonazis aus NRW die Organisation des „Trauermarsches“, die Infrastruktur stellte Die Rechte Dortmund.

Die Rheinwiesenlager

Als Anlass für den „Trauermarsch“ dienen die sogenannten Rheinwiesenlager, ehemalige Kriegsgefangenenlager der Alliierten nach dem Zusammenbruch der Westfront im Frühjahr 1945 entlang der linken Rheinufers. Dort waren von April bis September 1945 etwa eine Million Insassen inhaftiert. Seriösen Schätzungen zufolge sind dort zwischen 5.000 und 10.000 Insassen ums Leben gekommen.

Unter dem Motto „Eine Millionen Tote rufen zur Tat“ versuchen Neonazis alljährlich, die Geschichte umzudeuten: die Rolle von Täterinnen bzw. Tätern und Opfern wird gezielt verdreht, die Verbrechen des Nationalsozialismus so relativiert.

Seit dem 1. Oktober 2013 mobilisieren Neonazis für den „Trauermarsch“ nach Remagen. Auch im letzten Jahr startete die offizielle Mobilisierung zum „Trauermarsch“ erst im Oktober. Es bleibt abzuwarten, wer dieses Jahr die Koordination übernimmt, einige Kameraden vom Aktionsbüro werden noch verhindert sein.

Neonazis versuchen allerdings nicht erst seit 2009, im nördlichen Rheinland-Pfalz aufzumarschieren. Bereits seit 2001 gibt es Versuche, einen alljährlichen Aufmarsch durchzuführen.

Ein Überblick zu vergangenen Aufmärschen sowie den Protagonisten rund um den „Trauermarsch“ in Remagen

2001: Altenkirchen
Am 29. September 2001 beteiligten sich etwa 120 Neonazis an einem Aufmarsch in Altenkirchen/Westerwald unter dem Motto „Der Westerwald bleibt deutsch“. Organisiert wurde der Aufmarsch von dem damaligen JN-Kader Sascha Wagner, der versuchte, Strukturen in der Region aufzubauen.

Sascha Wagner

Sascha Wagner am Mikrofon 2001 in Altenkirchen bei einem
Naziaufmarsch mit dem Motto “Der Westerwald bleibt deutsch”

Auffällig viele Neonazis aus NRW nahmen teil, darunter etwa Ralph Tegethoff und Christian Malcoci. Aufgrund starker antifaschistischer Proteste werteten die Neonazis den Aufmarsch nicht als Erfolg und kündigten an, jährlich wiederzukommen. Bis heute ist es jedoch zu keinem weiteren Aufmarsch in Altenkirchen gekommen …

Bei dieser Veranstaltung hielt ein junger Neonazi seinen ersten öffentlichen Redebeitrag: Der „bosnische Befreiungsnationalist“ Safet Babic, der bis heute in der NPD Trier aktiv ist.

Safet Babic

Safet Babic hält 2001 in Altenkirchen seinen ersten
öffentlichen Redebeitrag.

2003 – 2007: Marienfels, Nassau, Nastätten

In den 1970ern errichteten „alte Kameraden“ ein „Ehrenmal“ für das I. Panzer-Korps auf dem Friedhof des kleinen Örtchens Marienfels im westlichen Hintertaunus (zwischen Koblenz und Wiesbaden, Rhein-Lahn-Kreis).

Das I. Panzer-Korps ist auch als SS-Leibstandarte Adolf Hitler bekannt, da es aus der persönlichen Leibwache Adolf Hitlers entstanden ist, die ursprüngliche Bezeichnung lautete Stabswache Berlin. Die Einheit wurde später in die Waffen-SS eingegliedert.
Die Verbindung zu Marienfels ist dabei kein Zufall, denn im 2. Weltkrieg waren Angehörige dieser Einheit in Marienfels einquartiert.

Das "Ehrenmal" auf dem Friedhov bon Marienfels. Quelle: wikipedia.de

Das “Ehrenmal der Waffen-SS” auf dem Friedhof von Marienfels.
Quelle: wikipedia.de

Nachdem der Pachtvertrag für das „Ehrenmal“ ausgelaufen war, bemühte sich die Gemeinde, den Stein loszuwerden. Dies rief Neonazis auf den Plan, die für den „Erhalt des Ehrenmals“ aufmarschierten.

Marienfels

Neonazis ziehen 2003 durch Marienfels für den “Erhalt des Ehrenmals”.
Rechts mit Ordnerbinde: Ralph Tegethoff

Nachdem Unbekannte das Ehrenmal „entsorgt“ hatten, marschierten Neonazis erneut durch das kleine Dorf sowie die nähere Umgebung – nun mit der Forderung nach einem Wiederaufbau.

Das "Ehrenmal" nach der antifaschistischen Entsorgung.  Quelle: wikipedia.de

Das “Ehrenmal der Waffen-SS” nach der antifaschistischen Entsorgung. Quelle: wikipedia.de

Die Überreste des zerstörten „Ehrenmals“ wurden erst bei der Polizei, dann bei einem Steinmetz in Altendiez zwischengelagert, bis Thorsten Heise ein Gelände in Fretterode (Thüringen) zur Verfügung stellte, wo das „Ehrenmal“ aufgebaut wurde und bis heute steht.

Nach diesem Wiederaufbau sank die Beteiligung an den Aufmärschen. Am letzten Aufmarsch in Marienfels nahmen nur noch knapp 60 Neonazis teil.

Zwischen 2003 und 2007 fanden insgesamt sieben Aufmärsche in Marienfels, Nassau und Nastätten (alle Rhein-Lahn-Kreis) statt. In Marienfels trat der Bonner Ex-NPDler Hans-Robert Klug als Anmelder auf. Für Szenekenner_innen ist jedoch klar, dass der Nazi-Multifunktionär Ralph Tegethoff hinter den Aufmärschen steckte.

Die letzte Aktivität mit Bezug auf das Ehrenmal fand schließlich am 17. November 2007 statt. Zu einem Doppelaufmarsch in Nassau und Nastätten reisten Neonazis aus NRW mit Reisebussen aus Dortmund und Aachen an.

Autonome Nationalisten Bild 1

Nastätten 2007: Bei einem Naziaufmarsch legen sich
Autonome Nationalisten mit der Polizei an.

Nachdem Autonome Nationalisten versucht hatten, eine Absperrung zu durchbrechen, kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Autonome Nationalisten Bild 2

Nastätten 2007: Die Kameraden werden beschwichtigt …

Zurückgehalten wurden die Neonazis nicht von den anwesenden Nazigrößen Ralph Tegethoff und Christian Malcoci, sondern von dem damaligen Düsseldorfer Sven Skoda.

Autonome Nationalisten Bild 3

… von Sven Skoda, der aktuell wegen Verfahren gegen
Akionsbüro Mittelrhein inhaftiert ist.

Zeitgleich zu den Aufmärschen im Rhein-Lahn-Kreis entstand das Aktionsbüro Mittelrhein, das bis 2005 als Aktionsfront Mittelrhein aufgetreten war. Neonazis aus den Reihen des Aktionsbüros wie Sven Lobeck und Christian Häger beteiligten sich an den Aufmärschen von Anfang an und übernehmen mit der Zeit wichtige organisatorische Aufgaben.

Nassau 2007: Christian Häger (mit Ordnerbinde) schaut nach dem rechten, Sven Lobeck läuft direkt hinter Thorsten Heise und Ralph Tegethoff

Nassau 2007: Christian Häger (mit Ordnerbinde) schaut nach
dem rechten, Sven Lobeck (mit Kappe und Palituch) läuft direkt
hinter Thorsten Heise und Ralph Tegethoff

8. Mai 2005: Remagen

Neonazis aus dem Umfeld des Aktionsbüro Mittelrhein organisierten am 8. Mai 2005 einen Aufmarsch in Remagen mit Bezug auf das Kriegsende 60 Jahre zuvor. Etwa 200 Neonazis, überwiegend aus NRW, beteiligten sich. Auch der ehemalige NPD-Landesvorsitzende Wilhelm Herbi ließ sich blicken und steuerte eine Rede bei, die dann für ihn Ärger mit der Justiz wegen volksverhetzender Inhalte bedeutete. Wilhelm Herbi hatte zu diesem Zeitpunkt die NPD schon im Streit verlassen und mit anderen die neonazistische Kleinstorganisation Aufbruch Deutschland gegründet. Das Thema “Rheinwiesenlager” hatte Wilhelm Herbi zu diesem Zeitpunkt schon länger entdeckt, seit Jahren veranstaltete er eine kleine „Mahnwache“ am Volkstrauertag in Bretzenheim (Landkreis Bad Kreuznach), wo ebenfalls ein Rheinwiesenlager war. In Remagen lief Wilhelm Herbi zusammen mit Sven Lobeck herum, der das Thema Rheinwiesenlager in die Region Remagen getragen haben dürfte.

12. Juli 2008: Bonn

Im Jahr 2008 fand zum bisher einzigen Mal seit 2003 kein Aufmarsch im nördlichen Rheinland- Pfalz statt. Stattdessen organisierte das Aktionsbüro Mittelrhein einen Aufmarsch gegen die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn. Im Vorfeld gerieten sie jedoch mit Neonazis aus NRW aneinander, die den Aufmarsch „übernahmen“. Daraufhin leitete Sven Skoda die Veranstaltung, das Aktionsbüro Mittelrhein stellte wichtige Infrastruktur wie den Lautsprecherwagen. Rund 270 Neonazis nahmen an dem Aufmarsch teil.

Baim Aufmarsch in Bonn dürfen die Kameraden vom Aktionsbüro Mittelrhein den Lautsprecherwagen mit ihrem Transparent "schmücken"

Volksverhetzung? Beim Aufmarsch 2008 in Bonn dürfen die Kameraden
vom Aktionsbüro Mittelrhein den Lautsprecherwagen
mit ihrem Transparent “schmücken”

Seit 2009: Remagen

Seit dem Jahr 2009 findet jeweils am Samstag vor dem Volkstrauertag der Trauermarsch in Remagen statt. Schon ein Teil der Marienfels-Aufmärsche hatte an diesem Datum stattgefunden. Anmelder des diesjährigen Aufmarsches – wie auch vergangener – ist Christian Malcoci.

Christian Malcoci

Der 1963 geborene Malcoci ist seit vielen Jahren in der Neonaziszene aktiv. Er war Mitglied verschiedener Neonaziorganisationen wie der NSDAP-Aufbauorganisation, der Aktionsfront Nationaler Sozialisten / Nationaler Aktivisten (ANS/NA, 1983 verboten), des Komitees zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers, der Nationalen Offensive (NA, 1992 verboten), der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP, 1995 verboten) und der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG, 2011 verboten).

Christian Malcoci

Christian Malcoci 2008 in Bonn. Direkt hinter ihm laufen Neonazis,
die aktuell wegen Prozess gegen Aktionsbüro Mittelrhein inhaftiert sind.

Von niederrheinischen Grevenbroich aus fungiert Christian Malcoci als Bindeglied zwischen niederländischen und deutschen Neonazigruppen. In Deutschland tritt der bekennende Nationalsozialist vor allem in der Funktion als Veranstaltungsleiter und Anmelder auf. Auch wenn Christian Malcoci nur ganz selten selber zum Mikrofon greift, sollte sein Einfluss nicht unterschätzt werden: er zählt zu den einflussreichsten Kadern im deutschen und niederländischen Neonazismus.

Christian Malcoci beim "Trauermarsch" in Remagen

Am trauern? Christian Malcoci bei einem Naziaufmarsch in Remagen

Ralph Tegethoff

Für den inhaltlichen Teil mit NS-Beigeschmack ist in Remagen ein anderer Neonazi aus NRW zuständig: Ralph Tegethoff aus Bad Honnef bei Bonn. Bei den Aufmärschen in Remagen ist er es, der die „Heldenehrung“ zelebriert.

Heldenehrung

“Heldenehrung” an den ehemaligen “Rheinwiesenlagern” mit Ralph Tegethoff

Der 1963 geborene Ralph Tegethoff, in der Vergangenheit aktiv bei Wiking-Jugend (verboten 1994) und Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ, verboten 2009), stand bisher relativ selten im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Dies ist erstaunlich, ist er doch einer der bedeutendsten Nazikader in Westdeutschland. Seine Bedeutung wird an folgendem Beispiel deutlich: Im Jahr 2004 traten drei der führenden Vertreter der Freien Kameradschaften als Signal für die Szene der NPD bei. Neben Thorsten Heise aus Niedersachsen / Thüringen und Thomas „Steiner“ Wulff aus Norddeutschland war Ralph Tegethoff der dritte.

In der Vergangenheit veröffentlichte Tegethoff mehrere Bücher, in denen Nazis aus Wehrmacht und SS glorifiziert werden. Zudem betreibt er den Versand Balmung Verlag + Ausrüstungen e.K., der in Bad Honnef ansässig ist.

Wie weit der Einfluss von Tegethoff abseits der Öffentlichkeit geht, zeigt sich auch im Prozess gegen das Aktionsbüro Mittelrhein. Tegethoff gehört nicht zu den Angeklagten, obwohl er es ist, bei dem sich laut Anklageschrift Neonazis aus Aachen, Bad Neuenahr, Bonn, Düsseldorf, Köln und Wuppertal trafen, um gemeinsam Kampfsport zu betreiben und Koordinierungstreffen abzuhalten. Bei den „Führer-Things“, wie die Koordinierungstreffen intern genannt wurden, wurde die Arbeit der regionalen Kameradschaften koordiniert, insbesondere die sogenannte „Anti-Antifa-Arbeit“.

Nachts im Wald. Neonazis des Sturm 8/12

Nachts mit Fackeln im Wald. Neonazis aus dem Spektrum Sturm 8/12

Tegethoff ist auch Kopf der Freien Kameradschaft Rhein/Sieg, auch bekannt als Sturm 8/12, eine Anlehnung an eine Einheit der SA. Auch diese Kameradschaft taucht im Prozess gegen Aktionsbüro Mittelrhein nicht auf.

In der Szene ist Tegethoff auch für Geländemärsche und Pfingstlager bekannt, wo er auch in Anlehnung an die SA Auszeichnungen verleihen soll.

Nacht im Wald.

Nachts im Wald mit dem Sturm 8/12. Mittendrin: Neonazis, die sich
aktuell als Angeklagte wegen Aktionsbüro Mittelrhein wiederfinden.

Sven Skoda

Eine zunehmend wichtigere Rolle bei den Marienfels- und Remagen-Aufmärschen spielt der 1978 geborene Sven Skoda. Seine Anfänge liegen in der Kameradschaft Düsseldorf, die aus dem Düsseldorfer Kreisverband der 1995 verbotenen FAP entstanden ist.
Skoda, der besonders zu Malcoci engen Kontakt pflegt, tritt seit Jahren in NRW und bundesweit als Redner auf. Tingelte er in den ersten Jahren ohne eigene „Hausmacht“ von Aufmarsch zu Aufmarsch, so wurde in den letzten Jahren die Verbindung zum Aktionsbüro Mittelrhein enger und enger. Skoda verlegte sogar seine Meldeadresse ins Braune Haus in Bad Neuenahr, das „Hauptquartier“ des Aktionsbüros. Zu dem Zeitpunkt, als das Aktionsbüro von Behörden im März 2012 zerschlagen wurde, kann Skoda als einer der Hauptakteure bezeichnet werden.

Aktuell ist Skoda im Zusammenhang mit dem Aktionsbüro Mittelrhein inhaftiert und sieht einer – sollte er verurteilt werden – mehrjährigen Haftstrafe entgegen. In der Szene ist er es vor allem, der zum „Märtyrer“ verklärt wird, der „die Klappe hält“ und „lieber sitzt als auspackt“.

Märtyrer Sven Skoda?

Zu Unrecht inhaftiert? Sven Skoda wird von hessischen Kameraden
zum Märtyrer verklärt. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus
der Monatsschrift der Freien Nationalisten Hessen

Im Koblenzer Verfahren lassen sich die meisten derjenigen Angeklagten, die nicht aussteigen, von „SzeneanwältInnen“ verteidigen, wie etwa von Nicole Schneiders und Olaf Klemke, die beide auch im Münchner NSU-Verfahren verteidigen. Nicht so Skoda. Er konnte den angesehenen liberalen Strafrechtler Udo Vetter für seine Verteidigung gewinnen, der als Spitzenkandidat auf der Landesliste der NRW-Piraten für den Bundestag kandidierte.

Auch Skoda ist Spitzenkandidat: Die Rechte schickt ihn für die kommende Europawahl ins Rennen.

Remagen im Herbst 2013

Es bleibt abzuwarten, wer dieses Jahr in Remagen die Organisation des Aufmarschs übernimmt. Im vergangenen Jahr war die NPD RLP so gut wie nicht vertreten. In diesem Jahr könnte die JN jedoch eine größere Rolle spielen: war die Jugendorganisation der NPD bisher nicht im nördlichen Rheinland-Pfalz aktiv, so treten jetzt Angeklagte aus dem Koblenzer Verfahren, die aus der U-Haft entlassen wurden, unter dem Label JN Ahrtal auf. Auf deren Seite wird auch zum Aufmarsch mobilisiert.

Auch beim Gegenprotest zeichnet sich eine Veränderung ab: Neben einem bürgerlichen Bündnis hat sich dieses Jahr auch ein antifaschistisches Bündnis gebildet, das überregional unter dem Motto „NS Verherrlichung stoppen“ in das kleine Örtchen Remagen mobilisiert.

Es dürfte voll werden in Remagen am 23. November.

 

Quelle: Antifaschistisches Infobüro Rhein-Main